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Hambacher Forst und wer steht auf welcher Seite?

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Hambacher Forst soll weichen – für Profit Zwecke

„Der Hambacher Forst war in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Kampf von Umweltschützern gegen Kohleverstromung geworden:

Der RWE-Konzern will dort ab Mitte Oktober hundert Hektar Wald für die Vergrößerung des Tagebaus roden.

Seit Tagen laufen die Auseinandersetzungen – Tausende Braunkohlegegner halten die Polizei auf Trab.“
Besetzung im Hambacher Forst

Am Tagebau Hambach will der Energie-Riese RWE den Wald roden, um weiter Braunkohle abbauen zu können. Dass sich dagegen Widerstand aus der Bevölkerung regt, ist grundlegend richtig und wichtig. Denn allzu oft fällt heutzutage die Natur knallharten wirtschaftlichen Interessen zum Opfer. Gewinnmaximierung ist wichtiger als der Erhalt unserer Umwelt.

Menschen mach(t)en dort Sitzblockaden, bauten Baumhäuser um den Wald zu retten. Nicht alle Methoden waren einwandfrei. Friedliche Demonstration und Aktionen wären in Ordnung. Gewalt –  allerdings auf beiden Seiten – ist nicht in Ordnung.

Aber was folgt, ist eine Schande.

Was dem aufmerksamen Beobachter auffällt, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Polizei vor Ort Sitzblockaden etc. räumt. Wenn ein mehrere Milliarden schwerer Großkonzern ein Problem mit Demonstranten hat, helfen (Merkels) Handlanger gerne aus. Kein Mann ist zuviel, um den Großkapitalisten den Weg freizuräumen für die weitere Zerstörung der Natur und die weitere Profitmaximierung.

Ein Mensch starb dabei.

„Tod überschattet Räumung

Vor einer Woche war der Konflikt eskaliert. Die Polizei rückte mit massivem Aufgebot – mit in der Spitze 4000 Mitarbeitern – an, um die Baumhäuser mitsamt den Aktivisten zu räumen. Im und um den Forst wurden Einsatzwagen und Patrouillen postiert, um weitere Aktivisten aus dem Forst fernzuhalten. Mehr als 50 Verschläge gab es, zum Teil 25 Meter hoch in den Bäumen gebaut.

Mehr als die Hälfte hat die Polizei schon geräumt, als am Mittwoch ein Unfall alle Beteiligten schockiert: Ein junger Journalist, der die Räumung auf seinem Blog dokumentiert, stürzt aus rund 15 Metern Höhe von einer Hängebrücke zwischen zwei Häusern und erliegt wenig später seinen Verletzungen.“

Die Tages Schau schreibt:

„Die Polizei in Aachen hat einen Tweet korrigiert, der für Aufsehen und Empörung gesorgt hatte. Zunächst hatte die Polizei gewarnt, es bestehe „Lebensgefahr für alle“ – und zwar durch Fallen. Mittels einer Drahtseilkonstruktion sei ein Eimer, gefüllt mit Beton und Schutt, in die Höhe gezogen worden. Beim Auslösen der Falle stürze der Eimer in die Tiefe. Dazu veröffentlichte die Polizei Fotos von einem Eimer und einem Drahtseil.“

Hambacher Forst

Was passiert hier nur? Und wofür?

Lösungsansatz zum Nachdenken : Man könnte ja auch seinen Stromanbieter wechseln!?

Idee - Ökostom statt RWE

 


Quellen und weitere Informationen:

 

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