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Gentechnik Mais

Zehn neue Gentechnik Pflanzen von der EU

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Trotz des Wissens um das Insektensterben und die Folgen der Gentechnik für Gesundheit hat die EU wieder neue Pflanzen zu gelassen.

EU-Kommission erteilt vor ihrer Ablösung noch viele strittige Zulassungen für Import

Testbiotech schreibt dazu am 1. August 2019 „Die EU Kommission hat sieben neue Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilt. Dabei handelt es sich um Genehmigungen für den Import von Mais-, Baumwolle- und Soja-Pflanzen, die gegen Herbizide resistent gemacht wurden und Insektengifte produzieren. Im März 2019 hatte Testbiotech in einem gemeinsamen Brief mit rund 40 Organisationen die EU-Kommission aufgefordert, diese Zulassungen zu stoppen. Demnach wurden die Risiken des Verzehrs von Produkten, die von diesen Pflanzen stammen, nicht ausreichend untersucht.“

„Die EU-Kommission darf die wissenschaftlich begründeten Sorgen gegen die Zulassung von Gentechnik-Pflanzen nicht länger ignorieren. Wir appellieren an das EU-Parlament und die neue Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, klarzumachen, dass der Schutz von Umwelt und Gesundheit wichtiger ist als die Interessen der großen Konzerne und der US-Wirtschaft“, sagt Christoph Then für Testbiotech.

Neu zugelassene Gentechnik-Pflanzen sind u.a.:

  • Baumwolle GHB614 x LLCotton25 x MON15985
  • Mais 5307
  • Mais MON87403
  • Mais 4114
  • Mais MON87411
  • Mais Bt11 x MIR162 x 1507 x GA21
  • Soja MON87751

gentschnisch verändertePflanzen - EU Zulassung

Am 20.August 2019 fanden wir auf „keine-gentechnik.de“ folgende Aussagen:

„Die scheidende Europäische Kommission hat sieben neue Ackerpflanzen als Lebens- und Futtermittel genehmigt, die teils mehrfach gentechnisch verändert (gv) wurden, darunter allein fünf Maissorten. Bei zwei Gentech-Pflanzen verlängerte sie die Zulassung. Mehr als 40 Verbände hatten die Kommission Ende Mai aufgefordert, die GVO nicht vor dem Ende ihrer Amtszeit noch schnell durchzuwinken, sondern ihre Risiken sorgfältig zu prüfen.

Wie die EU-Kommission Ende Juli mitteilte, dürfen neben dem Mais eine neue Sojalinie und eine gv-Baumwolle für zehn Jahre als Lebens- oder Futtermittel in die Europäische Union (EU) importiert werden. Sie alle sind gegen Herbizide resistent oder produzieren Insektengifte. Das gleiche gilt für einen Ölraps und eine Maislinie, deren Zulassung verlängert wurde. Die zehnte im Bunde ist eine gentechnisch veränderte Nelke, die als Schnittblume auf den Markt kommen soll. Der Anbau all dieser Pflanzen ist in der EU verboten.“

Als besonders problematisch erweist sich die Zulassung für den Mais mit der Serien-Nummer MON87411. Mittels Gentechnik resistent gegen das umstrittene Herbizid Glyphosat gemacht, ist er zudem mit den gegen Schadinsekten wirkenden Stoffen Cry3Bb1 und DvSnf7 dsRNA versehen. Ob diese Substanzen auch Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere zu gefährden vermögen, hat die Europäische Union bei ihrer Entscheidung nicht interessiert. Zudem hat die jetzige BAYER-Tochter MONSANTO nicht nachweisen müssen, dass die Pflanzen unter Stress-Bedingungen wie zum Beispiel extremen Wetter-Lagen nicht mehr Gift-Stoffe als sonst üblich absondern. Überdies ging die Kommission Forschungsergebnissen nicht weiter nach, wonach die RNA-Molekülstränge imstande sind, in den Blutkreislauf von Säugetieren überzugehen und in die Steuerung von Genen einzugreifen, obgleich dies Krankheitsrisiken heraufbeschwört. „Es ist plausibel, dass die im Mais MON87411 produzierte dsRNA direkt mit der Darmflora interagieren kann“, warnt etwa die Initiative TESTBIOTECH. (Quelle CBGNetwork)

Gentechnik Zulassungen un Deutschland

Die Liste der zugelassenen GV-Pflanzen und der genaue Geltungsbereich der betreffenden Zulassungen kann im EU-Register der in Lebens- und Futtermitteln zugelassenen GVO   (Engl.) abgerufen werden.

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Weitere Infos und Quellen

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