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Yggdrasil

Eschentriebsterben und der Weltenbaum

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Unsere heimische Esche ist befallen von einem Invasor und dass seit ca 2002. 17 Jahre! Bereits 2007 wurde der Erreger nachgewiesen.
Ein Pilz namens Hymenoscyphus pseudoalbidus (Falsches Weißes Stengelbecherchen), eingeschleppt aus Japan dank der Globalisierung.

Nichts gegen Japan. Dank des weltweiten Handels haben wir nun den Salat.

Es steht also nicht gut um unsere Esche. Der Weltenbaum Yggdrasil ist eine solche. Aus Überlieferungen wissen wir:

„Wenn Yggdrasil zu beben (oder zu welken) beginnt, naht das Weltenende Ragnarök. (Götterdämmerung)“

Zeigt diese Analogie, projiziert in die Gegenwart, wie es um uns, unsere Kultur, unser Land & unsere Welt steht?

…mal darüber nachgedacht…

 

Nun wieder zum Thema. Die Esche bekommt also ganz schön was ab.

Erklären kann euch das folgende Video vom „EinMannimWald“ wie es um die Esche steht.

 

Es scheint, was die Esche angeht, Hopfen und Malz noch nicht verloren zu sein. Hoffen wir das die Dinge im Großen wie im Kleinen, im Innen wie im Aussen sich regeln.

 

Wie erkennt man nun einen kranke, befallene Esche?

 

1. Sie werden einfach welk und bekommen Flecken.

Sprich: Die Blätter werden von der Mitte her braun und sehen auf den ersten Blick eher vertrocknet aus. Die Esche versucht dadurch den kranken Trieb abzuwerfen.

2. Eine Verfärbung der Rinde an befallener Stelle.

Die befallenen Triebe weisen gelblich-ockerfarbene bis rostrote Rindenverfärbungen ohne Schleimfluss oder Rindenrisse auf.

3. Veränderte Krone

Dadurch, dass die Esche kranke Triebe abwirft, kommt es zu Verzweigungen in der Krone, aufgrund der Neutriebe.

 

Was wird gegen das Eschensterben getan?

Man versucht den Boden von den Pilzsporen frei zu halten. Meist gelingt das, indem man die abgeworfenen Äste einsammelt bzw. entfernt.

Desweiteren wird versucht, den Pilz mit seinen Sporen einzudämmen. Die Forschung scheint dabei auch auf die resistenten Eschen zu schauen, um so Herr der Lage zu werden.

 

Was hat es mit Yggdrasil auf sich?

Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz. Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel.

Yggdrasil, die Weltenesche, ist die Verkörperung der Schöpfung als Gesamtes: räumlich, zeitlich und inhaltlich. Er ist der Weltenbaum, weil er im Zentrum der Welt steht und alle Welten miteinander verbindet. Als Weltachse (axis mundi) verbindet er die drei Ebenen Himmel, Mittelwelt und Unterwelt. Als Himmelsstütze stützt er das Himmelsgewölbe. Die Edda nennt ihn auch den Maßbaum. Die Welt reicht nur so weit, wie seine Zweige und Wurzeln reichen, und die Schöpfung besteht nur so lange, wie er besteht: ein Sinnbild der Raumzeit. Yggdrasil ist auch ein Sinnbild des Lebens an sich und ein Abbild von Vergehen und Werden, der Wiedererneuerung des Lebens. Die Tiere am Baum nehmen von seiner Lebenskraft, die drei Nornen besprengen ihn mit dem heiligen Wasser des Urdbrunnens und schenken ihm immer wieder neue Lebenskraft. Da Yggdrasils Leben sich immer wieder erneuert oder weil Yggdrasil immergrün ist, ist die Weltenesche auch ein Sinnbild der Unsterblichkeit.

 

 

Quelle:

  1. http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/063829/index.php
  2. https://germanenherz.wordpress.com/tag/weltenbaum/
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Yggdrasil
  4. https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/pilze_nematoden/fva_handlungsempfehlung_eschentriebsterben/index_DE
  5. https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/schaden/pilze_nematoden/lwf_eindaemmung_ets/index_DE
  6. https://www.youtube.com/watch?v=oAxzeglltyk&t=1s

 

 

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