Warum rebellieren die Bauern in Deutschland? Die Wahrheit über ihre Abgabenlast!

Warum rebellieren die Bauern in Deutschland? Die Wahrheit über ihre Abgabenlast!

Die Bauern in Deutschland rebellieren wegen ihrer Abgabenlast und es ist an der Zeit, die Wahrheit darüber zu enthüllen. Von Steuern über Gebühren bis hin zu Sonderabgaben und allgemeinen Informationen – wir haben eine Übersicht darüber, was die Bauern zahlen müssen. Lesen Sie die Beiträge unserer Autoren und finden Sie heraus, warum die öffentlichen Förderungen in Österreich und Deutschland so unterschiedlich sind. Besuchen Sie unsere Webseite für mehr Informationen und Weblinks zu diesem Thema.

1. Die Bauern in Deutschland: Eine Rebellion gegen die Abgabenlast

Die Bauern in Deutschland sind am Ende ihrer Kräfte und können nicht länger schweigen. Ihre Rebellion gegen die Abgabenlast ist ein verzweifelter Schrei nach Hilfe, um ihr Überleben zu sichern. Die Situation ist kritisch und die öffentliche Meinung über diese Thematik ist weitgehend gespalten. Es gibt viele Informationen über Steuern, Gebühren, Abgaben und Sonderabgaben, aber es fehlt an einer klaren Definition und Übersicht darüber, wie hoch die tatsächlichen Belastungen für Landwirte sind. Die Autoren dieses Blogartikels haben den Anspruch, Licht ins Dunkel zu bringen und Fakten aufzuzeigen. Denn nur so kann eine sachliche Diskussion geführt werden, um Lösungen zu finden. Wir müssen uns bewusst sein, dass die Existenz der deutschen Landwirtschaft auf dem Spiel steht und dass es höchste Zeit ist zu handeln!

2. Historische Hintergründe der bäuerlichen Rebellionen in Deutschland

Die Geschichte der bäuerlichen Rebellionen in Deutschland reicht Jahrhunderte zurück und ist eng mit den Abgaben verbunden, die die Bauern an den Staat oder andere Herrscher zahlen mussten. Bereits im Mittelalter gab es zahlreiche Aufstände gegen hohe Steuern und Sonderabgaben, die für viele Bauern eine existenzbedrohende Belastung darstellten. Auch in der Neuzeit kam es immer wieder zu Protesten und Aufständen gegen die hohen Abgabenlasten. Die Ursachen hierfür waren vielfältig: Mal war es eine schlechte Ernte, mal unfaire Besteuerung durch Adel oder Kirche, mal politische Unruhen. Doch eins hatten all diese Rebellionen gemeinsam: Sie waren Ausdruck der Verzweiflung und Notlage der ländlichen Bevölkerung. Heute sind die Abgaben zwar anders strukturiert als früher, doch auch heute noch kämpfen viele Landwirte mit einer hohen steuerlichen Belastung sowie bürokratischen Hindernissen bei Förderungen und öffentlichen Gebühren. Es bleibt abzuwarten, ob sich etwas ändern wird und ob sich das politische Versagen zugunsten fairer Abgabenpolitik wandelt.

3. Die heutige Situation: Wie hoch sind die Abgaben der Bauern wirklich?

In der heutigen Situation sind die Abgaben, die auf die Bauern in Deutschland zukommen, eine enorme Belastung. Die Frage ist: Wie hoch sind diese Abgaben wirklich? Dabei geht es nicht nur um Steuern und Gebühren, sondern auch um Sonderabgaben und öffentliche Förderungen, die oft nicht ausreichend sind. Eine Übersicht über all diese Abgaben zu bekommen, ist schwierig und unübersichtlich. Doch eins ist sicher: Die Landwirte haben mit einer hohen finanziellen Belastung zu kämpfen. Dies kann dazu führen, dass sie am Ende des Jahres kaum noch etwas übrig haben oder sogar Verluste machen. Wenn man bedenkt, dass Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland ist und viele Familien davon leben müssen, wird deutlich, wie existenzbedrohend diese Situation für sie ist. Es ist höchste Zeit für eine faire Besteuerung und angemessene Unterstützung der Bauern durch den Staat – denn nur so kann ihre Zukunft gesichert werden.

Ein Beispiel:

 

4. Steuerliche Belastungen und bürokratische Hindernisse für Landwirte

Ein weiteres großes Hindernis für Landwirte in Deutschland sind die steuerlichen Belastungen und bürokratischen Hürden, die sie überwinden müssen. Die Bauern werden mit einer Fülle von Abgaben und Gebühren belastet, darunter Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Mehrwertsteuer. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Sonderabgaben, die speziell für landwirtschaftliche Unternehmen gelten, wie beispielsweise die Agrar-Umsatzsteuer oder die Abgabe für den Ausgleich der Milchpreise. Diese zusätzlichen Kosten können schnell zu einem erheblichen finanziellen Druck auf Landwirte führen.

Die Ampel-Koalition will die Steuerbegünstigung beim Agrardiesel streichen und außerdem auch für Traktoren, Mähdrescher und Erntemaschinen eine Kfz-Steuer erheben.

Für einen durchschnittlichen Bauernhof bedeuteten die Steuerpläne Zusatzkosten von mind. 6.000 Euro pro Jahr und darüber ( laut dem der Sprecher des Bayerischen Bauernverbandes, Markus Drexler in München)

Doch nicht nur das: Auch bürokratische Hindernisse erschweren das Leben der Bauern immens. Viele Gesetze und Vorschriften sind komplex und schwer zu verstehen, was dazu führt, dass Landwirte oft teure Berater engagieren müssen oder sogar Strafen riskieren, wenn sie diese Regeln nicht einhalten. Kurz gesagt: Die steuerlichen Belastungen und bürokratischen Hürden gehören zu den größten Herausforderungen für deutsche Landwirte heute.

5. Subventionen und Ausgleichszahlungen: Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Subventionen und Ausgleichszahlungen mögen für manche wie ein Lichtblick in der düsteren Landschaft der Abgabenlast der Landwirte erscheinen, aber sind sie wirklich hilfreich? Ein genauerer Blick zeigt, dass diese finanziellen Unterstützungen oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen. Die Höhe der Subventionen hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist keineswegs garantiert. Außerdem müssen die Bauern oft einen großen bürokratischen Aufwand betreiben, um überhaupt in den Genuss dieser Förderungen zu kommen. Es bleibt also fraglich, ob diese Gelder tatsächlich ausreichen, um die enormen Steuern und Sonderabgaben zu kompensieren. Viele Landwirte sehen sich trotz Subventionen und Ausgleichszahlungen immer noch mit einer untragbaren Belastung ihrer wirtschaftlichen Existenz konfrontiert. Daher muss ernsthaft darüber diskutiert werden, ob diese öffentlichen Gelder effektiv genug eingesetzt werden oder ob nicht eine grundlegende Reformierung des Besteuerungssystems für Unternehmen in Deutschland notwendig wäre.

6. Der Mythos vom reichen Bauern vs. Realität der Existenzbedrohung

Es gibt einen weit verbreiteten Mythos über die reichen Bauern, der besagt, dass sie keinerlei finanzielle Sorgen hätten und eine luxuriöse Lebensweise führen würden. Doch die Realität sieht oft anders aus: Viele Landwirte kämpfen täglich ums Überleben, da ihre Existenz durch hohe Abgaben bedroht ist. Trotz staatlicher Förderungen und Ausgleichszahlungen sind die Steuerbelastungen und bürokratischen Hindernisse für viele Unternehmen in der Landwirtschaft enorm hoch. Hinzu kommen zusätzliche Sonderabgaben wie etwa die Ökosteuer oder Gebühren für öffentliche Leistungen. Diese Belastungen können dazu führen, dass Bauernhöfe letztendlich aufgeben müssen und somit auch das Fortbestehen der deutschen Landwirtschaft gefährdet wird. Es ist daher von großer Bedeutung, dass Politiker und Entscheidungsträger sich dieser Probleme bewusst werden und Maßnahmen ergreifen, um eine gerechte Besteuerung sicherzustellen. Nur so kann die Zukunft der bäuerlichen Betriebe in Deutschland gesichert werden.

Interessante Grafik:

Erzeugerpreise - was dem Bauern übrig bleibt
Grafik von https://www.biopress.de/de/inhalte/details/8998/was-zahlen-wir-den-bauern.html

7. Politisches Versagen oder bewusste Benachteiligung? Warum sich die Lage nicht verbessert.

Es ist frustrierend zu sehen, dass die Lage der Bauern in Deutschland sich nicht verbessert. Trotz zahlreicher Initiativen und Verbände, die für eine gerechtere Abgabenpolitik kämpfen, scheinen politisches Versagen oder bewusste Benachteiligung der Grund für das Fortbestehen dieser Situation zu sein. Die hohen Abgabenlasten und bürokratischen Hindernisse machen es den Landwirten schwer, überleben zu können. Subventionen und Ausgleichszahlungen sind oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein und können die finanzielle Belastung kaum mildern. Der Mythos vom reichen Bauern wird schnell entlarvt, wenn man sich mit der Realität auseinandersetzt: Existenzbedrohung ist hier eher an der Tagesordnung. Es ist an der Zeit für eine faire Besteuerung und Unterstützung seitens des Staates – denn ohne die Landwirtschaft kann Deutschland nicht existieren. Politiker müssen endlich handeln und Verantwortung übernehmen, um diese wichtige Branche zu retten.

Das Verbot für Landwirte, Blühflächen auf Brachland einzusäen, ist seit 2022/2023 ist eine Maßnahme, die in einigen Ländern eingeführt wurde, um bestimmte ökologische und agrarökonomische Ziele zu erreichen.

Flächenstilllegung für Landwirte

Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle im Erhalt der Umwelt, und der Schutz der Biodiversität und der Bestäuberinsekten ist entscheidend für die nachhaltige Landwirtschaft. Blühflächen auf Brachland können dazu beitragen, die Lebensräume für Insekten und andere Tiere zu verbessern, das Potenzial für Bestäubungsdienste zu erhöhen und die natürliche Schädlingsbekämpfung zu unterstützen.

Es gibt wohl auch wirtschaftliche Überlegungen, die zu diesem Verbot geführt haben. Die Einsaat von Blühflächen auf Brachland “kann die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen, indem sie wertvolle Flächen für den Anbau von Nutzpflanzen blockiert”. Dies wiederum kann zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Erträge führen und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe beeinträchtigen. Logik?

Das Verbot der Einsaat von Blühflächen auf Brachland seit 2023 kann daher fast als Einschränkung der Bemühungen zur Förderung der Biodiversität und des Umweltschutzes in der Landwirtschaft betrachtet werden. Es zielt wohl darauf ab, einen “ausgewogenen Ansatz” zu finden, der sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Tut es aber nicht.

Getreide Feld DE

8. Der Kampf um gerechte Abgabenpolitik: Initiativen und Verbände kämpfen für Veränderung.

Initiativen und Verbände kämpfen für eine gerechtere Abgabenpolitik in der deutschen Landwirtschaft. Denn die aktuellen Steuerbelastungen und bürokratischen Hindernisse bedrohen das Überleben vieler Bauernhöfe. Doch wie soll eine faire Besteuerung aussehen? Einfach nur niedrigere Abgaben zu fordern, reicht nicht aus. Denn auch Förderungen und Ausgleichszahlungen sind wichtige Elemente einer gerechten Abgabenpolitik. Es geht darum, eine transparente Übersicht über alle öffentlichen Gebühren, Steuern und Sonderabgaben für Landwirte zu schaffen, um Missverständnisse oder Informationslücken zu vermeiden. Die Definition von allgemeinen Standards für Unternehmen in der Landwirtschaft sowie die Schaffung von mehr öffentlichen Informationen über steuerliche Belastungen sind weitere Maßnahmen, die notwendig sind, um eine gerechtere Abgabenpolitik in Deutschland zu erreichen. Ein Blick nach Österreich zeigt: Dort gibt es bereits seit einigen Jahren eine übersichtliche Auflistung aller öffentlichen Abgaben für Landwirte sowie spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote durch den Staat.

9 Fazit: Die Notwendigkeit einer fairen Besteuerung für das Überleben der deutschen Landwirtschaft

Die Bauern in Deutschland leiden unter einer enormen Abgabenlast, die ihre Existenz bedroht. Die Steuerbelastungen und bürokratischen Hindernisse belasten die Landwirte schwer und lassen kaum Spielraum für Investitionen oder Innovationen. Subventionen und Ausgleichszahlungen sind zwar ein Tropfen auf den heißen Stein, aber sie können nicht die Notwendigkeit einer fairen Besteuerung ersetzen. Ohne eine gerechte Abgabenpolitik wird es für viele Bauern immer schwieriger werden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Höfe zu erhalten. Initiativen und Verbände kämpfen bereits für Veränderungen, aber politisches Versagen oder bewusste Benachteiligung stellen weiterhin große Hürden dar.

Es ist an der Zeit, dass sich die Politik mit dieser dringenden Angelegenheit auseinandersetzt und sicherstellt, dass die deutsche Landwirtschaft fair besteuert wird. Nur so kann das Überleben dieser wichtigen Branche gesichert werden.

Eure zusätzlichen Fragen

1) Wie hoch ist der Freibetrag für Land und Forstwirte?

Gemäß § 13 Abs. 3 EStG wird für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft ein steuerlicher Freibetrag berücksichtigt, falls diese den Betrag von 670,- € nicht unterschreiten und den Betrag von 30.700,- € nicht überschreiten.

2) Wer muss 4% stilllegen?

Alle Betriebe > größer 10 Hektar Ackerflächen müssen davon ausgehen, 4 % stilllegen zu müssen. Ab 2024 ist der Mindestanteil von 4 % Stilllegung der Ackerfläche eines Betriebes einzuhalten. Diese Flächen sind unmittelbar nach der Ernte der Hauptkultur im Vorjahr der Selbstbegrünung zu überlassen oder aktiv zu begrünen.

3) Was bekommen Landwirte für 1 Liter Milch?

Im Jahr 2022 erhielten Milchbäuerinnen und -bauern im Durchschnitt 53,18 Cent pro Kilogramm konventionell erzeugter Milch von deutschen Molkereien (viele sogar nur ca. 49 Cent). Dabei entspricht ein Liter Milch 1,03 Kilogramm.

4) Wie viel verdient ein Landwirt im Monat netto?

Kann man pauschal nicht sagen. Wenn Sie als Landwirt/in arbeiten, verdienen Sie voraussichtlich laut google ungefähr 28.500 € im Jahr und ca. 2.375 € im Monat. Und im besten Fall 38.100 € pro Jahr und monatlich 3.175 €.

5) Was ist der Unterschied zwischen Abgaben und Steuern?

Abgaben und Steuern sind zwei wichtige Konzepte in der “Welt der Finanzen”. Abgaben können als eine Art von Steuer betrachtet werden, aber es gibt einen gewissen Unterschied zwischen ihnen. Abgaben sind Zahlungen, die an die Regierung oder eine andere öffentliche Einrichtung geleistet werden müssen, um bestimmte Dienstleistungen oder Leistungen zu erhalten. Diese Zahlungen können auch als Gebühren bezeichnet werden und können für verschiedene Zwecke wie Gesundheitswesen, Bildung oder Umweltschutz erhoben werden. Im Gegensatz dazu sind Steuern Geldbeträge, die auf das Einkommen einer Person oder eines Unternehmens erhoben werden. Sie dienen dazu, das Einkommen von Einzelpersonen und Unternehmen zu besteuern und zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen wie Infrastrukturprojekten und Sozialprogrammen beizutragen. Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Konzepten ist die Art der Erhebung. Abgaben können auf freiwilliger Basis erhoben werden, wenn ein Individuum oder Unternehmen sich dafür entscheidet, eine bestimmte Dienstleistung zu nutzen. Auf der anderen Seite sind Steuern obligatorisch und müssen von allen gezahlt werden, die ein bestimmtes Einkommen erzielen.

Quellen und weitere Informationen

YouTube Video Demo Berlin

Was wir alle tun können

Geht doch einfach mal regelmäßig zu Eurem Bauern um die Ecke und kauft direkt bei ihm im Hofladen ein, statt nur im Supermarkt. Den Bauern wirds freuen, und ihr bekommt wirklich frische und leckere Ware. Einfach mal den Unterschied ausprobieren. (-:

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