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Nachhaltig wirksam

bienenweide bienen nahrung

8. April 2018
von Nivinia
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Deine Balkon-Blumen : Retter für Bienen und Schmetterlinge

Balkon-Blumen

Retter für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

Balkon-Blumen: In der warmen Jahreszeit erfreuen wir uns alle an blühenden Blumen, Sträuchern und Kräutern. Obwohl auch die Balkonfreunde, die wunderschöne blühende und bunte Oasen auf ihrem Balkon haben immer weniger werden, ist das nichts im Vergleich zum Bienensterben. In den letzen 3 Jahren ist es besonders schlimm. Quer durch Deutschland und Österreich gibt es Studien, dass immer weniger Bienen gesehen werden. Man bemerkt es auch im eigenen Garten oder Balkon. Neben den Pestiziden die Firmen wie Monsanto, Bayer, BASF usw. versprühen und die lustig weiter experimentieren, ist ein wichtiger Grund, dass die Bienen und andere Insekten die bestäuben, kaum noch Nahrung finden.

==> Studie Bienen- und Insektensterben durch Neonikotinoide

DU und ich können etwas ganz Einfaches, aber lebensrettendes für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge tun:

Bepflanze deine Fensterbank, deinen Balkon oder deine Terrasse mit bienenfreundlichen Blumen und Kräutern!

Was ist denn bienenfreundlich?

Ganz einfach: alles, was viel Nektar und Pollen ausbildet.  Das sind die UNGEFÜLLTE BLÜTEN.

Leider sind die wunderhübschen Geranien, Dahlien, fleissigen Lieschen, Margeriten und andere Standardbalkonblumen leider keinerlei Nahrung für bestäubende Insekten. Es gibt aber eine ganze Reihe von Blumen, die man sehr einfach anpflanzen und bekommen kann, die hübsch aussehen, aber eine Menge an Blütenpollen für die Bienen zur Verfügung stellen.
Versuche es doch einmal (-:

Hier zeigen wir euch eine ganze Reihe an Blumen und Kräutern, die ihr anpflanzen könnt, und von denen sowohl der Mensch als auch die Bienen und Schmetterlinge etwas haben.

Bienenfreundliche Blumen Liste

Empfehlenswerte Pflanzen für Deinen „intelligenten“ Blumenkasten:

Alle Mauerpfefferarten:

Mauerpfeffer gelb
Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)

weisser Mauerpfeffer
Weißer und roter Mauerpfeffer (Sedum album)

Felsenfettkraut
Felsen-Fettkraut, Tripmadam (Sedum rupestre)

 

Fetthenne
Große Fetthenne (Sedum telephium), beliebte Bienenweide. Da summt und brummt es!

 

Teppich Fetthenne
Unechte Fetthenne, Teppichfetthenne (Sedum spurium), sowie deren Zuchtformen mit rötlichem Blättern und reichlich Blütenflor

 

Petunien
Petunien

 

Löwenmäulchen
Löwenmäulchen

 

Malven Stockrosen
Stockrosen (Malven)

 

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tempus fugit

3. April 2018
von Ruysei Woodside
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tempus fugit – Zeitumstellung Abschaffen – !NEUE PETITION!

Aus aktuellem Anlass aus dem aktuellen Newsletter von Rene Gräber

Uhr-Zeitverstellung: Der Petitionsausschuss des Bundestags schreibt überraschend

„Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wer schon länger „dabei“ ist, weiß, dass wir mal mit einer Petition (auf openpetition) begonnen haben und seitdem auch mit Unterschriftenlisten arbeiten, die wir immer noch sammeln.

Wir haben vom Petitionsausschuss des Bundestages die Nachricht erhalten, dass unser Schreiben (unter der Initiative von Hubertus Hilgers, Arzt in Erlangen) als „neue Petition“ gewertet wird. Wir wurden darauf hingewiesen, dass alle Schreiben und E-Mails diesbezüglich die beim Petitionsausschuss eingehen dazu gezählt werden.“

aktiv-werden

▶▶▶ Das bedeutet: AKTIV WERDEN! Wir müssen jetzt noch einmal alle an den Petitonsausschuss schreiben‼

„Diesen erreichen Sie unter: post.pet@bundestag.de

Wichtig: Beim Anschreiben an den Petitionsausschuß bitte Ihre Postadresse (Name, Strasse, Ort) angeben, damit Ihre Eingabe als „eigenständige Petition“ gewertet werden kann!

 

https://www.zeitumstellung-abschaffen.de/pm-uhrzeitverstellung-maerz-2018.html

niemals-aufgeben

 

 

Also ganz konkret zu Schluss: Petition Zeitumstellung Abschaffen Textvorlage (V unten V) benutzen & E-mail an post.pet@bundestag.de

 

Petition  Zeitumstellung Abschaffen Textvorlage
Petition Zeitumstellung Abschaffen Textvorlage
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Weiterführende Links zum Thema: Abschaffung-Zeitumstellung-Sommerzeit-Winterzeit

Quellen:
•Newsletter https://www.renegraeber.de

• https://www.zeitumstellung-abschaffen.de/pm-uhrzeitverstellung-maerz-2018.html

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30. März 2018
von Nivinia
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Welche Bäume darf man fällen?

Hallo Ihr Baumfreunde,

immerwieder kommt es vor, dass in unseren Städten und Gärten willenlos Bäume gefällt werden. In meinem Wohngebiet wurden innerhalb eines Jahres 17 alte und hoch gewachsene Bäume „umgehauen“. Bäume, die mir als Laien weder krank, noch krüpplig noch umsturzgefährdet vorkamen. Auf Nachfrage bei der Stadt, lagen nur für 7 dieser Bäume Fällgenehmigungen vor. Auffallend ist oft: Bäume an Wegrändern, Bürgersteigen und Parplätzen scheinen besonders gern den Umsäblern zum Opfer zu fallen.

Die Markierungen wie Kreuz, Kreis, ausgefüllter Kreis, Strich senkrecht oder waagerecht, die auf die Bäume gesprüht werden, ändern sich oft von Jahr zu Jahr und sind auch nicht in allen Gemeinden oder Städten gleich.

Was also tun, wenn man den Eindruck hat, zu viele Bäume werden sinnlos gefällt?

Ab ans Telefon! Fakt ist, in Deutschland gibt es für alles Verordnungen, Regeln und Satzungen.(-; In diesem Falle profitieren auch mal die Bäume davon. Allerdings brauchen die Bäume uns Bürger als Kontrollettis und Verteidiger, wenn sich nicht danach gerichtet wird.

In jeder Stadt gibt es so eine Verordnung, sie heisst in der Regel:

Satzung zum Schutz des Baumbestandes„.

Diesen Schutzsatzung gilt nicht nur für städtische Bäume, sondern auch für Bäume auf privaten Grundtücken und Gärten.

Hier ist auch geregelt, wie, von wem und wann Fällantrage an die Stadt gestellt werden müssen. Geschützte Bäume dürfen auch privat nicht einfach gefällt werden, nur weil sie irgendwem nicht gefallen, Licht wegnehmen usw.

Für mich persönlich ist einen Baum zu fällen, so er nicht verdorrt ist, oder von Schimmelpilz befallen gleich einer Ermordung eines Lebewesens. Auch zu bedenken: alle Tiere und Insekten dieses Baumes verlieren ihren Lebensraum.

Wenn ihr Bedenken habt, dass jemand „einfach so“ Bäume fällt, oder auch nur einen, dann wendet euch an das Grünflächenamt eurer Stadt oder Gemeine. In grösseren Städten gibt es oft auch eine direkte Baumschutz Hotline, die ihr anrufen könnt, um nachzufragen, ob eine Fällgenehmigung für diesen Baum vorliegt. Findet ihr beides nicht, dann einfach direkt beim Ordnungsamt nachfragen, wer zuständig ist.

Nicht gefällt werden dürfen Bäume, die ab 1 Meter Höhe einen STAMMUMFANG von 80 cm oder mehr haben!

baumschutzverordnung

Wichtig ist:

• Fällarbeiten müssen zwischen dem 30. September und dem 1. März durchgeführt werden.

• Ab einer bestimmten Größe / einem bestimmten Umfang darf nicht ohne Genehmigung gefällt werden.

• Es bedarf einer entsprechenden Ausrüstung und einer Schutzkleidung

• Achtung: Für manche Bäume bedarf es einer Sondergenehmigung

 

WICHTIG zu bedenken : alle Tiere und Insekten dieses Baumes verlieren ihren Lebensraum. Viele Bäume sind viele Jahrzehnte oder weit über 100 Jahre alt – wer gibt uns das Recht, das nicht zu achten z.B. wegen irgendwelcher Bauvorhaben?

Bis auf einige Ausnahmen muss zum Fällen eines Baumes eine Baumfallgenehmigung vorliegen.

Faustregel:
Bäume, die eine Stammdicke von 80 cm (Umfang 80 cm oder 25,5 cm Durchmesser) und mehr haben, sind geschützt!

Es kann auch niemand langfristig „heimlich“ einen Baum abholzen in der Wirrkopf Annahme, es fiele keinem auf. Es gibt nämlich das sogenannter Baumkatasteramt!

 Bäume auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Grünanlagen unterliegen natürlich einer amtlichen Kontrolle durch die zuständigen Gartenbauämter bzw. Grünflächenämter. In diesem Zusammenhang wird seitens der Behörden auch ein Baumkataster geführt, das ein Verzeichnis des Baumbestandes in einem bestimmten Gebiet darstellt. Das Baumkataster ist die Voraussetzung dafür, dass alle Bäume regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden können.

 

Maßgebend ist die Regelung nach der Baumschutzverordnung

Aus der Baumschutzverordnung:

Was ist an Ersatzbäumen zu pflanzen?

Erfolgt eine Fällgenehmigung, so kann eine Ersatzpflanzung festgelegt werden.
Dies hängt von den Gründen ab:

Muss ein Baum aufgrund einer drohenden Gefahr ohnehin
beseitigt werden oder ist der Baum bereits abgestorben,
ist kein Ersatz erforderlich. Ist ein Baum jedoch gesund,
und es wird lediglich aufgrund einer unzumutbaren Situation
eine Fällung genehmigt (z. B. extremer Schattenwurf), so
muss Ersatz gepflanzt werden. Die Kosten hierfür trägt
der Antragsteller bzw. der Eigentümer des Baumes.
 

Welcher Ersatzbaum ist zu pflanzen?

Wenn eine Fällgenehmigung erteilt wird, so ist in der Regel
ein Ersatzbaum zu pflanzen. Sie können hierfür Laubbäume
Ihrer Wahl verwenden. Es muss also nicht zwingend für eine
gefällte Buche auch wieder eine Buche nachgepflanzt werden.
Wichtig ist nur, dass der Ersatzbaum, der übrigens von
Beginn an der Baumschutzsatzung unterliegt, eine Mindestqualität
von 20 cm Stammumfang hat; außerdem muss es
sich um einen einheimischen Laubbaum handeln.
Empfehlenswerte Baumgattungen (Bäume II. Ordnung)
in Hausgärten sind z. B.: Feldahorn, Hainbuche, Eberesche,
Vogelkirsche. Steht ausreichend Platz zur Verfügung,
so kommen auch größere Bäume (Bäume I. Ordnung)
in Frage wie Buche, Stieleiche, Linde und – in feuchteren
Bereichen – Esche oder Erle. Ob Sie einen Ersatzbaum
I. oder II. Ordnung pflanzen müssen, steht im Bescheid.
 

Bei Grenzbäumen droht noch mehr Ärger

Manchmal kann es auch erforderlich sein, dass die Nachbarn vor der Fällung eines Gartenbaumes ihr Einverständnis geben müssen. Bei sogenannten Grenzbäumen ist das beispielsweise so. Steht ein Gehölz unmittelbar auf der Grundstücksgrenze, gehört es mehreren Eigentümern. Das Gleiche kann für Bäume in Gärten von Eigentumswohnungen gelten. Selbst wer ein Sondernutzungsrecht für einen bestimmten Gartenanteil hat, sollte sich hier mit dem Absägen eines Baumes zurückhalten. Auf der Eigentümerversammlung muss dies in der Regel erst von der Mehrheit der Miteigentümer beschlossen werden. Wer Gehölze eigenmächtig und ohne die Zustimmung der anderen Eigentümer entfernt, macht sich unter Umständen schadensersatzpflichtig.

Erstveröffentlichung: 26.3.2014 – ( Siehe auch www.zuhause.de) –

 

Wann darf man Bäume nicht fällen?

Das Bundesnaturschutz legt in Paragraph 39, Absatz 5, Satz 2 bundesweit folgendes fest:

Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, an Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen[.]

baumabneindanke

Achtung: In den Bäumen, Hecken und Gebüschen leben eine Vielzahl von Tieren, Vögeln und Insekten. Während der Nist- und Brutzeit, grob umrissen im Frühling und im Sommer ist Baum fällen und selbst Hecken/Büsche schneiden daher absolut verboten.

Wer fällen will, muss einen Antrag für die Fallgenehmigung stellen.

Welche Informationen werden im Allgemeinen für einen solchen Antrag benötigt?

  • Sie sollten Fotos des Baumes oder der zu fällenden Bäume beilegen.
  • Es muss eine detaillierte Begründung abgegeben werden, weshalb die Notwendigkeit zum Fällen des Baumes / der Bäume besteht.
  • Das Grundstück und seine Lage sollten exakt skizziert sein und die Lage des Baumes / der Bäume ebenfalls.
  • Die Art des Baumes, die Größe (Höhe; Stammumfang) müssen exakt angegeben werden.

So eine Antragsstellung kann Sie ca. 25 EUR kosten. Einen Baum ohne Genehmigung zu fällen kann jedoch wesentlich teurer werden, Geldstrafen bis ca. 50.000 EUR sind gegebenfalls möglich. (Angabe ohne Gewähr)

 

Weiterführende Links:

  1. Liste der deutschen Bäume: http://www.baumkunde.de/baumlisten/
  2. Auch ein eigener Baum darf nicht einfach gefällt werden: http://www.zuhause.de/baum-faellen-nicht-immer-ist-baumfaellung-erlaubt/id_71932760/index
  3. Bußgeldliste: Baum fällen http://www.bussgeld-info.de/baum-faellen

 

::: VG ::: Nivi

 

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peter hauk agrarminister

28. März 2018
von Nivinia
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Hauk: Gift auf den Feldern geht die Bevölkerung erstmal nichts an

Aussagen des Agrarministers

Informations-Transparenz für Bürger und Umweltschutzorganisationen? Weit gefehlt.

Der Naturschutzbund (Nabu) hat am Donnerstag in Stuttgart den ersten Pestizidbericht für Baden-Württemberg vorgelegt. Auf dessen Basis fordern die Naturschützer, bis 2025 rund die Hälfte der Pflanzenschutzmittel einzusparen. Die Pestizide sind laut Nabu auch am massiven Insektensterben mitschuldig. Wissenschaftler hatten Ende vergangenen Jahres nach Auswertung einer jahrzehntelangen Studie Alarm geschlagen.

Welche Mengen Herbizide, Fungizide oder Insektizide die Landwirte, Obstbauern oder Winzer ausbringen, gehe die Bevölkerung im Grunde nichts an, sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU).

Der Mitschnitt ist von der Landespressekonferenz Baden-Württemberg 2018.

PeterHauk: Gift Auf Den Feldern Geht Die Bevölkerung Nichts An - SWR Aktuell
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Nach dieser Aussage hagelte es von vielfältigen Seiten Kritik, so dass Herr Hauk seine Aussage teilweise revidierte und angab, dass er zu emotional reagiert habe:

„Ich habe zweifelsohne in der gestrigen Situation nach mehreren Nachfragen zu emotional reagiert. Selbstverständlich müssen wir die Verbraucher durch Transparenz und Aufklärung mitnehmen, um das Vertrauen in die Landwirtschaft und die Arbeit unserer Bauern zu stärken“

SO hört es sich politisch korrekter an.

Peter Hauk rudert zurück
Peter Hauk rudert zurück
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ABER :

Hauk ärgert sich über „pauschale Verunglimpfung“

Der Minister legte jedoch auch Kritik nach. Ihn ärgere es einfach, „wenn die Bauern stets und ständig pauschal verunglimpft und an den Pranger gestellt werden“. Das sei bei der Pressekonferenz des NABU am Donnerstag teilweise der Fall gewesen. Der NABU hatte in seinem Bericht erklärt, dass in Baden-Württemberg mehr Spritzmittel im Einsatz seien als im Bundesdurchschnitt.

Lösungen a la Nabu :

Die Reduktion soll laut Nabu über etablierte, pestizidarme Verfahren erfolgen: Das mechanische Entfernen von Unkräutern, verschiedene Anbaureihenfolgen, Wildblumenbeete in Feldern oder die Kombination mehrerer Verfahren. Damit könnten laut Enssle Pestizide um rund 60 Prozent verringert werden.

Quellen:

– https://www.swr.de/swraktuell/bw/hauk-ruder-bei-pestiziden-zurueck/-/id=1622/did=21391654/nid=1622/qy0qzi/index.html

– https://www.swr.de/swraktuell/bw/hauk-zum-gift-auf-den-feldern-das-geht-die-bevoelkerung-nichts-an/-/id=1622/did=21387044/nid=1622/vpft3p/index.html

– https://www.trendsmap.com/twitter/tweet/977152661186383872

– https://www.schwaebische.de/ueberregional/politik_artikel,-hauk-giftet-gegen-pestizidbericht-_arid,10840872.html

Weitere Infos unter Downloads

 

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9. Februar 2018
von Nivinia
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Erdfliegen und Trauermücken

Trauermücken:
Kleine Fliegen in Blumenerde erfolgreich bekämpfen

Erdfliegen sind unglaublich lästig. Manche nennen sie auch Trauermücken, die kleinen schwarzen Fliegen, die vom Gießen aufgeschreckt wild aus der Blumenerde schwirren sind aber leider nicht „nur“ lästig. Ihre Larven ernähren sich mitunter auch von den zarten Wurzeln der Pflanzen. Hilfe bringt richtiges Gießen, Umtopfen, eine Schicht Quarzsand und vor allem ein Gelbsticker.

Erdfliegen sind schwarz und circa zwei Millimeter lang. Ein Weibchen kann circa 160 Eier ablegen! Daraus schlüpfen Larven, 6 bis 7 Millimeter lang, weißlich mit schwarz gefärbtem Kopf. Sie schlängeln sich durch die Blumenerde und sind nicht schön anzusehen wenn sie herumschwirren. Sie lieben feuchte Erde, und je feuchter die Erde ist, desto mehr vermehren sie sich auch.

5 Tipps gegen die ollen Erdfliegen

Gelbsticker Erdfliegen

Gelbsticker oder Gelkarten einfach in den Boden stecken.

  1. Umtopfen. Dabei die neue Erde nicht zu sehr andrücken. Qualitätserde nehmen, auf keinen Fall Billigerde.
  2. Weniger gießen und dafür öfter. Wenn möglich, die Blumenerde immer abtrocknen lassen. Wenn möglich von unten gießen!
  3. Gelbsticker aus dem Gartencenter/Blumenladen kaufen und damit einfangen. Durch den speziellen Gelbton werden die Trauermücken angelockt. Sie bleiben an dem Leim kleben und können keine weiteren Eier ablegen.
  4. Alternativ: die Töpfe mit einer dünnen Schicht Sand abdecken. Am Besten Quarzsand, andere Sorten sind oft zu kalkhaltig, das vertragen nicht alle Pflanzen.
  5. Gegen die Larven helfen auch nützliche Nematoden.  Einfach im Fachhandel nach SF-Nematoden fragen.

 

 

 

Würmchenartige Nützlinge für die Erde: Nematoden

Bei starkem Befall und wenn die Erdfliegen schon um eure Nasen fliegen empfehlen wir auf jeden Fall als erste wichtige Maßnahme die Gelbsticker! Ihr könnt die Gelbsticker mehrere Wochen in der Blumenerde stehen lassen. Wenn nichts mehr um euch herum aufscheucht, wenn ihr eure Pflanzen gießt, dann ist es Zeit den Gelbsticker zu entfernen. Als zweite Maßnahme prüft auf jeden Fall euer Gießverhalten und vermindert die Feuchtigkeit in der Pflanzenerde.

Übrigens: Unsere gern gekauften Küchenkräuter wie Basilikum, besonders Schnittlauch, Salbei, Oregano im Blumentopf usw. bringen leider mit ihrer Billigerde sehr oft die Erdfliegen und Trauermücken direkt mit. Wenn ihr also Fan solcher Küchenkräuter seid, verhindert ihr Erdfliegen am besten durch sofortiges Umtopfen, oder aber stellt die Kräuter auf den Balkon oder direkt in den Garten, um Erdfliegen in der Wohnung zu vermeiden.

Schnittlauch

Schnittlauch im Topf

 

Schreibt uns gern in den Kommentaren welche Erfahrungen oder Tricks ihr mit den Erdfliegen gemacht habt, wir freuen uns über Feedback (-:

 

Gelbsticker gegen Trauermücken und Erdfliegen

 

 

 

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demo wir haben es satt 2018

27. Januar 2018
von Nivinia
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Rückblick

Rückblick: Wir haben es satt. Demonstration Januar 2018.

Wir waren bunt, wir waren laut, wir waren 33.000! So viele engagierte Menschen aus ganz Deutschland und Europa sind am Samstag mit uns für eine andere Agrarpolitik auf die Straße gegangen. Bei der 8. „Wir haben es satt“-Demo in Berlin haben viele von Ihnen mit uns für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft demonstriert: Es muss endlich Schluss sein mit der Tierquälerei in der Massentierhaltung, Glyphosat auf unseren Feldern und dem dramatischen Höfesterben in Deutschland. Herzlichen Dank, dass Sie unseren Protest unterstützt haben!

SPD und Union müssen Willen der Bevölkerung umsetzen: Schluss mit Glyphosat, Tierfabriken und weltweitem Höfesterben / Umwelt, Tiere und Bauernhöfe verzeihen keinen weiteren Stillstand

Vor dem Agrarministergipfel im Bundeswirtschaftsministerium schlagen die Demonstranten auf ihre Kochtöpfe und fordern die Achtung der Menschenrechte, faire Handelsbedingungen und mehr Unterstützung für die ländliche Bevölkerung weltweit. Schon am Vormittag hatten die 160 Bauern, die die Demonstration mit ihren Traktoren anführen, eine Protestnote an die 70 versammelten Minister aus aller Welt übergeben. „Wir wollen raus aus der fatalen Exportorientierung und Landkonzentration, die Bauern hier und weltweit das Genick bricht“, so Fritz über die Folgen der Agrarpolitik. Allein in den letzten 12 Jahren, mussten in Deutschland ein Drittel der Höfe ihre Tore schließen.

forderungen bund

Informiert euch weiter – entscheidet täglich wo und was ihr einkauft! DAS ist die Macht des Volkes, um ihnen eine Harke zu zeigen.

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18. Januar 2018
von Ruysei Woodside
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Wir haben es satt

Wir haben es satt !

Am Samstag, 20. Januar, ziehen wir mit Zehntausenden Menschen aus ganz Europa durch die Straßen Berlins – bei der „Wir haben es satt!“-Demo.

 

Auch 2018 bleibt der böse Traum leider Realität: Glyphosat darf „dank“ Bundes­land­wirtschafts­minister Schmidt weiterhin auf unseren Feldern einge­setzt werden und gelangt so in unsere Nahrung. Ein Geschenk an Monsanto, Bayer und Co.? Hat sich der Minister damit für den Job als Chef-Lobbyist der Agrar-Chemie empfohlen? Wir wissen es nicht. Aber eines wissen wir zu 100 Prozent: Wir kämpfen weiter dafür, dass das Acker­gift endgültig von unseren Feldern verschwindet!

In unserer Online-Aktion „Gemeinsam gegen Glyphosat appellieren wir an die Kanzlerin: Merkel soll Glyphosat in Deutsch­land so schnell wie möglich verbieten – nach dem Vorbild von Frank­reich. Diesen natio­nalen Spiel­raum hat die Kanzlerin. Viele von Ihnen haben unseren Appell an die Kanzlerin bereits unterstützt. Einige von Ihnen haben mir sogar ge­schrieben, dass Sie sich auf Glyphosat haben testen lassen. Und tatsäch­lich, Rück­stände des Unkraut­vernich­ters konnten in Ihrem Urin nach­gewiesen werden.

 

Über 80 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Forsa-­Umfrage gegen eine weitere Zulassung von Glyphosat. Das Ackergift ist nach Unter­suchungen der Welt­gesund­heits­organi­sation wahr­schein­lich krebs­erregend. Es ist außerdem maßgeblich verantwortlich für das drama­tische Arten­sterben. Zum Beispiel gibt es heute 75 Prozent weniger Bienen und andere Insekten als noch vor 30 Jahren. Der BUND fordert, dass die Politik diese Probleme ernst nimmt und den Bürger*innen-­Willen beachtet!

::::::::::::::::::

Weitere Infos:

Termin: Demonstration in Berlin am 20. Januar 2018.

Busbörse

Hier finden Sie Ihre Fahrt zur Demo. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz in einem unserer BUND-Busse:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/termine_un…

Weitere Infos

Hier finden Sie alle weiteren Infos zur WHES. Kommen Sie vor dem Start der Demo auch zum BUND-Infostand am Hauptbahnhof. Bei uns erhalten Sie Materialien, Fahnen, Schilder und warme Küken-Mützen. Die Route startet am Washingtonplatz (Hauptbahnhof) und endet am Brandenburger Tor.

https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/wir-haben-es-satt/

Veranstalter: https://www.bund.net/ und Partner

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24. Dezember 2017
von Nivinia
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Jahresende und Jahresbeginn – Silvester

Jahresende im Dezember?
Jahresanfang im Januar?

Quatsch mit Soße!

Liebe Leser,

ich weißt nicht wie es euch geht, aber ich persönlich habe keine Lust mehr mich irgendwelchen, und seien es noch so etablierte, Unwahrheiten oder falschem Neuzeitgedöns hinzugeben. Unsere „Wissenschaftler“ definieren ja lustig ganze Planeten aus unserem Sonnensystem hinaus und wieder hinein. So geschehen mit Pluto, erst war er zu klein, zu weit weg, dann wieder nicht. Aber ganz ehrlich, was kümmert’s den Pluto, ob die Menschen vom 3. Planeten von vorn ihn rein- oder rausdefinieren? An der Tatsache, dass es ihn gibt, ändert das rein gar nichts.

Wir sitzen vielen immer wiederkehrenden Irrtümern auf, oft weil wir damit groß geworden sind, oder weil wir glauben, dass „es schon immer so war“. Ich persönlich mag es nicht so sehr, mir „unnatürlich“ politisch geprägte Hirnschmalzergüsse irgendwelcher Herrscher, seien es nun Päpste, Kaiser oder Politiker überstülpen zu lassen. Ich halte es schon mein ganzes Leben lieber mit der Wahrheit und mit Tatsachen – und so werde ich auch diesen Wahnsinn um das vermeintlich „Weihnachtsdatum“ um den 24., 25., und 26. Dezember, als auch um den willkürlich verschobenen JAHRESBEGINN nicht mehr mittragen.

Wer sich auf die Suche nach der Wahrheit, und damit auf die Suche nach den Fakten zu Mutter Erde, ihren Umlaufzeiten, ihren Mondmonaten und ihren natürlichen Jahreszeiten pro Halbkugel macht, wird fündig werden!

Fakt ist: Es gibt 4 JAHRESZEITEN

Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Aber wann beginnt der Frühling?

Im MÄRZ.

Genauer: Frühlingsbeginn ist vom 21.März auf den 22. März,

die FrühlingstagundNachgleiche,

der Frühlingspunkt auf 0° im Widder auf der Ekliptik.

Wann beginnt demnach das natürliche JAHR der Jahreszeiten?

Richtig im MÄRZ.

Wann ist also der 1. Tag im neuen Jahr?

Richtig, am 1. März eines jeden Jahres.

Unsere Erde, die Natur, die Tiere, die Pflanzen – alles lebt mit der Natur und mit den Jahreszeiten, seit Jahrmillionen.
Daran hat sich faktisch bis heute nichts geändert.

wintersonnenwende steinbock

Was ist also passiert?

Es kam….der Mensch! (-;

Die Menschlein erforschten und beobachteten den natürlichen Lauf der Sonne, bzw. den der Erde und des Mondes, sie beobachteten alles hier auf Erden und den sichtbaren Sternenhimmel. Und für lange Zeit lebte der Mensch auch tatsächlich mit der Natur, mit den Jahreszeiten und unsere Vorfahren feierten den Jahresbeginn im Frühling / März. Es gab 3 Monate für jede Jahreszeit:

Frühling: März, April, Mai (1. bis 3. Monat)

Sommer: Juni, Juli, August (4. bis 6. Monat)

Herbst: September, Oktober, November (7. bis 9. Monat)

Winter: Dezember, Januar, Februar (10. bis 12. Monat)

Der Dezember ist demnach der 1. Wintermonat und der 10. Monat des Jahres, der Anfang des Winters liegt hier, die Wintersonnenwende, der Wendekreis des Steinbocks, der längste Tag des Jahres am 21.12. auf den 22.12.

Vom Jahresende kann überhaupt noch nicht die Rede sein, das ist erst im FEBRUAR. Wenn die Sonne in ihrem scheinbaren Lauf den Ekliptikabschnitt erreicht, der das Zeichen Widder beschreibt, beginnt auf der Nordhalbkugel der Erde das Frühjahr im März. Daran wird sich auch in Jahrtausenden nichts ändern, das ist eine astronomische Tatsache.

Was hat dazu geführt, dass wir nun das Jahresende im Dezember „feiern“ und glauben, der Januar sei der erste Monat des neuen Jahres?

Dabei ist der Januar gerade mal die Wintermitte, der 2. Wintermonat – nicht mehr und nicht weniger.

Alte Uhr Kirche mit Tierkreis

 

Aber der Mensch kam und baute sich ein KALENDERJAHR, eines, das sich auf religiöse und politische Gegebenheiten anpassen ließ, eines um seine Macht zu demonstrieren und dem naturnah lebenden Völkern seinen Willen überzustülpen.

Ein bisschen erinnern übrigens heute noch immer die „Zählmonate“ an die ursprünglichen Jahresrechnung, wobei, wenn man im MÄRZ ( 1. Monat ) das Jahr beginnt, der

September der 7. Monat (lat. septem, der Siebte) ist,
der Oktober (lat. octem) der 8. Monat,
der November ( lat. novem) der 9. Monat und
der Dezember (decem) der 10. Monat.

Kurzabriß der Jahres-Änderungen

Der größenwahnsinnige Julius Cäsar kam mit seinen Beratern auf die Idee, doch direkt mal den 5. Monat „Quinctilis“, also den Juli, nach sich selbst zu benennen. Im Jahre 153 v. Chr. verlegten die Römer den Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar, nämlich auf den Tag des Amtsantrittes ihrer Konsulen. Eine andere Quelle behauptet, es sei 45/46 v.Chr. gewesen. Ändert aber nichts daran, dass der Jahresbeginn vom März in den kalten Januar (nach dem doppelköpfigen Gott Janus benannt) mitten im Winter verlegt wurde.

jahreskreis

Im Jahr 567 wurde wieder der 1. März zum Jahresbeginn erklärt. Man bezog sich damit erneut auf den Frühlingsanfang und die Frühjahrs-Tag-und-Nacht-Gleiche. Der 1. März war daher auch nur eine Art „Richtwert“, der tatsächliche Jahresbeginn hing von der Tag-und-Nacht-Gleiche ab.

Und wieder eine Änderung: im Jahre 1691 bestätigte die Kirche, die damals auch für den Kalender zuständig war, unter Papst Innozenz XII. (1691-1700) offiziell wieder den 1. Januar als Neujahrstag.

Mit der Umstellung des Julianischen Kalenders auf den Gregorianischen Kalender (nach Papst Gregor dem XIII), zog die Kalenderreform und damit der Dezember (der zehnte Monat) als Endes des Jahres fest in unsere Kalender und Köpfe als 12. Monat ein. Bleibt trotzdem Blödsinn und hat nichts mit den natürlichen Jahreszeiten zu tun. Der Jahres-Anfang ist nicht, wenn es arschkalt ist, und alle Natur noch schläft….. Man kann sich vorstellen: Wie schön war wohl der Jahresbeginn (Neujahr) im März für unsere Vorfahren, wenn alles beginnt zu erblühen und die Natur erwacht.

Wie ging es weiter?

Papst Gregor XIII., der von 1572 bis 1582 regierte, ordnete auf Grund eines Beschlusses vom Konzil von Trient in einer päpstlichen Bulle, die er am 24. Februar 1582 bekannt gab, die noch heute gültige Reform des Julianischen Kalenders an. Es wurden folgende Regelungen zusätzlich festgelegt:

1. Um die bis dahin aufgelaufene Differenz zwischen astronomischem und kalendarischem Frühlingsbeginn zu beseitigen, sind zehn Tage aus dem Kalender zu streichen. Auf Donnerstag, den 4. Oktober, hat unmittelbar Freitag, der 15. Oktober 1582 zu folgen.

2. Damit es nicht wieder zu Abweichungen vom Sonnenlauf komme, sind die Säkularjahre (volle Jahrhunderte wie 1700, 1800, 1900) Gemeinjahre zu 365 Tagen und keine Schaltjahre, es sei denn, sie sind ohne Rest durch 400 teilbar. Damit sind die Jahre 1600, 2000 und 2400 Schaltjahre mit 366 Tagen.

3. Die Osterregelung wird neu definiert.

„In manchen Kalenderwerken wurden die Daten für den Kalender „alten“ und „neuen Styls“ gedruckt. Johannes Keppler, zwar dem evangelischen Bekenntnis nahestehend, begrüßte aus sachlichen Gründen den „neuen Styl“. In zahlreichen Pamphleten wurde Papst Gregor XIII. angegriffen. Er würde den Gestirnen vorschreiben wollen, sich nach seinem Kalender zu richten, ja er sei gar der leibhaftige Antichrist, der sich anmaße, durch den „neuen Styl“ Jesus Christus derart zu verwirren, dass dieser nicht mehr wisse, „wann der jüngste Tag sei“. In Italien, Spanien, Frankreich Portugal, Luxemburg und Polen wurde der Gregorianische Kalender sogleich im Jahre 1582 gemäß der Päpstlichen Bulle eingeführt. Bayern folgte 1583, Österreich und die Schweiz 1584, Ungarn 1587 und Preußen 1610. Das protestantische Deutschland ließ erst am 18. Februar 1700 sofort den 1. März folgen, ebenso Norwegen und Dänemark. Erhard Weigel, Professor zu Jena und Schüler von Leibniz, überzeugte die evangelischen Reichsstände schließlich, dass der „neue Styl“ der astronomisch-chronologisch richtige ist, und der deutsche Kaiser Leopold I. setzte sich vehement für eine gemeinsame Festregelung ein.“

Die Gründe

Zusamenfassend sei noch einmal festgehalten: Dass das Jahr am 1. Januar beginnt war also längst nicht immer so: Bis ins zweite Jahrhundert vor Christus begann das Jahr im März. Dann veranlasste eine militärische Notwendigkeit die Römer, das Datum zu verlegen, die Kirche zog später nach und wir wechselten vom gregorianischen Kalender zum julianischen Kalender.

1. Die Ausdehnung des Röm. Reiches

Seit dem zweiten Punischen Krieg gegen Karthago befanden sich die Römer dauerhaft mit den iberischen Stämmen im Konflikt. Im Jahr 154 vor Christus brach eine bewaffnete Revolte aus und die iberischen Krieger drängten die Römer rasch zurück. Rom, das keine bedeutende Militärpräsenz in Spanien unterhielt, musste schnell handeln.

Insbesondere der Termin der Konsulwahlen im März verhinderte jedoch eine rasche Reaktion. Da die Aushebung der Truppen und der Anmarsch von Konsul und Heer nach Spanien viel Zeit in Anspruch nahmen, hätten die neuen Befehlshaber erst im Sommer ihre Truppen ins Feld führen können.

2. Praktisch: Mehr Zeit durch Verlegung des Jahresbeginns

Die Herrschenden wählten kurzerhand eine etwas unübliche Lösung: Sie zogen den Wahltermin und mit ihm auch den Jahresbeginn einfach vor. Da der Kalender in Rom wichtige religiöse Funktionen erfüllte, beaufsichtigten und verwalteten ihn die Priester. Sie entschieden über Feier- oder Unglückstage und waren für den Einbau von „Schaltmonaten“ verantwortlich.

Pontifex Maximus beschloss im Jahr 154 vor Christus, den Jahresbeginn vom ersten März auf den ersten Januar zu verschieben. So konnten die wichtigen Wahlen bereits im Winter stattfinden.

Wer ist also verantwortlich am kalten Jahresbeginn mitten im Winter?

Genau. Die Römer und die Kirche.

Da heutzutage weder die politischen Entscheidungen der alten Römer, noch die Institution Kirche oder machthungrige Päpste allein und diktatorisch Entscheidungen für die gesamte Welt treffen können, darf die Frage erlaubt sein, warum immer noch an solchen Entscheidungen festgehalten wird? Ach ja, die beiden Hauptgründe: das „war schon immer so“ und dann noch „was für ein Verwaltungakt das wäre“. Da ich beides überholt und realitätsfremd finde, werde ich ab sofort den
Jahresbeginn wieder zum 1.März feiern, der letzte Tag des Jahres ist entsprechend der 28. oder 29. Februar, und die FrühlingstagundNachtgleiche (Ostara) wird gebührend gefeiert als Beginn des Frühlings, des Wachsen, Gedeihens und Blühens und zwar am: 20./21. MÄRZ ! (-:

So willkürlich die Kalenderrechnung und -gebung auch gewesen sein mag, wer kann uns hindern, wieder im Einklang mit den natülichen Jahreszeiten zu leben? Weg von den Lügen, weg von Politik und Kirche, weg von Willkürlichkeit – und HIN ZUR NATURNÄHE und Mutter Erde und astronomischen Gegebenheiten. Ich mag den Anfang nicht mehr am Ende feiern, ich mag nicht mehr bestimmen lassen, dass ich gegen die Jahreszeit und gegen den natürlichen (Bio)Rhythmus leben soll. Ich glaube auch, dass der depressive Winterblues im Dezember und Januar uns Menschen nicht gut tut, und dass ein Jahresanfang zum 1. März viel symbolischen und emotionalen Positivismus mit sich bringen würde.

Deshalb wünsche ich euch auch keinen „guten Rutsch“ zu Silvester mehr sondern, einen schönen und noch andauernden Winter. (-; Ich rutsche nämlich erst zum 1. März! Ahoi.

Eure Nivi  (-:

:::::

Quellen:
1. –
http://www.feiern-online.de/feiern-online/inhalt-feiertage/neujahr.htm

2. –http://www.computus.de/grundlagen/der_julianische_kalender.html

3. – Siegfried Knepper, November 1999 E-mail: siegfried.knepper@gmx.de

4. – http://www.focus.de/wissen/experten/zerjadtke/pragmatische-kriegsentscheidung-die-roemer-sind-schuld-am-kalten-jahresbeginn_id_3811542.html

Literatur:

  • Plassman, J., Himmelskunde, Freiburg 1898 

  • Newcomb, S., Populäre Astronomie, Leipzig 1881

  • Mädler, J. H., Populäre Astronomie, Berlin 1852 

  • Plassman, J., Pohle, J., Der Sternenhimmel, München 1902

  • Budde, Klampen, Schlüsseldaten Astronomie, Dortmund 1996

  • Keller, Korkoschka, Himmelsjahr 1999, Stuttgart 1999 

  • L. Heilbron, The Sun in the Church, Harvard University Press

Erste Veröffentlichung am 24.12.2015

 

Passendes Zitat

Jahresende und Silvester

Der 31. Dezember als Jahresende und der 1. Januar als Jahresanfang sind willkürliche Setzungen, „Buchhaltertermine“ ohne kulturelle oder religiöse Verwurzelungen. Diesen Termin gibt es aber schon seit mehr als 2.000 Jahren: 46 vor Christus hat ihn Julius Caesar bei seiner – später so genannten – julianischen Kalenderreform eingeführt. Caesar löste mit dieser Setzung offiziell den 1. März als Jahresbeginn ab, der bei der Revision des römischen Kalenders 153 vor Christus festgelegt worden war. Der 1. März wurde aber auch nach der julianischen Kalenderreform von vielen Menschen beibehalten.  Die Byzantiner dagegen begannen das Jahr am 1. September; weite Teile der Christenheit wählten den 25. Dezember, die Menschwerdung Christi, zum Jahresbeginn (= Inkarnationsstil). Der Jahresbeginn mit der Geburt Christi war insofern konsequent, weil diese Geburt als Zeitenwende und auch die Jahre „a nativitate domini“ (und das Jahr damit als „anno domini“) gezählt wurden. Nach der Gregorianischen Kalenderreform 1582, als der offizielle Kalender wieder dem tropischen Jahr angepaßt wurde, setzte sich ganz allmählich der 31. Dezember als Jahresende (Silvester) und der 1. Januar als Jahresbeginn durch. Erst 1691 hat Papst Innocenz XII. (1691 – 1700) diesen Jahresbeginn offiziell anerkannt.
© Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

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7. Dezember 2017
von Nivinia
1 Kommentar

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28. November 2017
von Nivinia
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kauft bitte, wenn es irgendwie geht, möglichste keine Produkte und kein Saatgut von Monsanto, Bayer und Co – Orientierung bietet unsere Saatgutliste zum Einkaufen. Konventionelles Saatgut und deren Produkte weitestgehend boykottieren, weil wir genverändertes und patentiertes Saatgut nicht unterstützen dürfen. Auf keinen Fall unterstützen wir mit unserem Einkauf für Tiere und Bienen/Insekten tödliche Pflanzen und Saaten. (Siehe auch Glyphosat, Round Up und Unkrautvernichtungsmittel)

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Viele Frühlingsgrüsse

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