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Hauk: Gift auf den Feldern geht die Bevölkerung erstmal nichts an

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Aussagen des Agrarministers

Informations-Transparenz für Bürger und Umweltschutzorganisationen? Weit gefehlt.

Der Naturschutzbund (Nabu) hat am Donnerstag in Stuttgart den ersten Pestizidbericht für Baden-Württemberg vorgelegt. Auf dessen Basis fordern die Naturschützer, bis 2025 rund die Hälfte der Pflanzenschutzmittel einzusparen. Die Pestizide sind laut Nabu auch am massiven Insektensterben mitschuldig. Wissenschaftler hatten Ende vergangenen Jahres nach Auswertung einer jahrzehntelangen Studie Alarm geschlagen.

Welche Mengen Herbizide, Fungizide oder Insektizide die Landwirte, Obstbauern oder Winzer ausbringen, gehe die Bevölkerung im Grunde nichts an, sagte Agrarminister Peter Hauk (CDU).

Der Mitschnitt ist von der Landespressekonferenz Baden-Württemberg 2018.

PeterHauk: Gift Auf Den Feldern Geht Die Bevölkerung Nichts An - SWR Aktuell
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Nach dieser Aussage hagelte es von vielfältigen Seiten Kritik, so dass Herr Hauk seine Aussage teilweise revidierte und angab, dass er zu emotional reagiert habe:

„Ich habe zweifelsohne in der gestrigen Situation nach mehreren Nachfragen zu emotional reagiert. Selbstverständlich müssen wir die Verbraucher durch Transparenz und Aufklärung mitnehmen, um das Vertrauen in die Landwirtschaft und die Arbeit unserer Bauern zu stärken“

SO hört es sich politisch korrekter an.

Peter Hauk rudert zurück
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ABER :

Hauk ärgert sich über „pauschale Verunglimpfung“

Der Minister legte jedoch auch Kritik nach. Ihn ärgere es einfach, „wenn die Bauern stets und ständig pauschal verunglimpft und an den Pranger gestellt werden“. Das sei bei der Pressekonferenz des NABU am Donnerstag teilweise der Fall gewesen. Der NABU hatte in seinem Bericht erklärt, dass in Baden-Württemberg mehr Spritzmittel im Einsatz seien als im Bundesdurchschnitt.

Lösungen a la Nabu :

Die Reduktion soll laut Nabu über etablierte, pestizidarme Verfahren erfolgen: Das mechanische Entfernen von Unkräutern, verschiedene Anbaureihenfolgen, Wildblumenbeete in Feldern oder die Kombination mehrerer Verfahren. Damit könnten laut Enssle Pestizide um rund 60 Prozent verringert werden.

Quellen:

– https://www.swr.de/swraktuell/bw/hauk-ruder-bei-pestiziden-zurueck/-/id=1622/did=21391654/nid=1622/qy0qzi/index.html

– https://www.swr.de/swraktuell/bw/hauk-zum-gift-auf-den-feldern-das-geht-die-bevoelkerung-nichts-an/-/id=1622/did=21387044/nid=1622/vpft3p/index.html

– https://www.trendsmap.com/twitter/tweet/977152661186383872

– https://www.schwaebische.de/ueberregional/politik_artikel,-hauk-giftet-gegen-pestizidbericht-_arid,10840872.html

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